• Alf Poier, Punk-Austria, 2006 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Reh-Inkarnation, 1998 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Vermischte Tiere, 1998 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Muskel-Kater, 1999 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Kater-Billa, 1999 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Hansi Hinterseer portraitiert von Salvador Dalí, 2000 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Die Katze im Querschnitt, 1998 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Muku-Muku, 2000 © Courtesy the artist
  • Porträt Alf Poier © Alf Poier / Reinhard Mayr
  • Alf Poier, Punk-Austria, 2006 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Reh-Inkarnation, 1998 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Vermischte Tiere, 1998 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Muskel-Kater, 1999 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Kater-Billa, 1999 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Hansi Hinterseer portraitiert von Salvador Dalí, 2000 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Die Katze im Querschnitt, 1998 © Courtesy the artist
  • Alf Poier, Muku-Muku, 2000 © Courtesy the artist
  • Porträt Alf Poier © Alf Poier / Reinhard Mayr
  • Ausstellungseröffnung Alf Poier ©
  • Alf Poier Video Podcast ©

Alf Poier

13.05. - 12.07.2015

Alf Poier ist der Neuro-Dadaist des Kabaretts. Seine Botschaften sind stets dialektisch und verquert, heben sich im Nonsens auf und sind gleichzeitig erfüllt von Tiefsinnigkeit. Apathisch-Meditatives paart sich mit Neurotisch-Expressivem, philosophische Erkenntnisspiralen prallen auf nihilistische Groteske. Nach der Erleuchtung kommt dann nur noch nix, das Nichtdenken als höchste Stufe. So meint der Künstler: „Noch bin ich ein Idiot, aber eines Tages werde ich mit dem Denken aufhören und dann kommen die Sterne von selber zu mir.“

Poier abstrahiert in seinen scheinbar sinnfreien Lautgedichten und Bildwerken die Bedeutung zugunsten einer künstlerischen Autonomie im verwandten Sinne der dadaistisch-surrealistischen Artikulationen à la cadavre exquis, sowie der Konkreten Poesie mit kindlich intuitivem Duktus. Trotzdem darf gelacht werden: In seinen Sprach-Bildwitz-Serien wie dem legendären Reh-Zyklus (REH-PORT, REH-GAL, HUR-REH) werden Wortwörtlichkeiten zu beißenden Bedeutungsmutanten umgepolt.

Die Ausstellung im tresor des Bank Austria Kunstforums stellt Alf Poiers bildnerisches Werk in den Fokus, mit Schwerpunkt auf den Zeichnungen, begleitet von Requisiten, musikalischen und filmischen Auszügen seiner Kabarettprogramme der letzten 20 Jahre.

 

Kurator: Florian Steininger

 

Eröffnung: 12. Mai 2015, 19h30

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich

Aufgrund des hohen Andrangs kann es bei der Vernissage zu längeren Wartezeiten kommen.

Wir bitten um Verständnis!

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