• Kiki Kogelnik, The Painter, 1975. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, I Lost My Chewing Gum, 1960 Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Self Portrait, 1964. Private Collection, Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Robots, 1966–67. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Superserpent, 1974, Museum Ortner, Wien © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Chandelier Hanging, um 1970. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Untitled (ABC), 1986/88. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik working on one of her Bomb sculptures in her studio in New York, 1965. Photographer: John Pratt © Kiki Kogelnik Foundation. All rights reserved.
  • Kiki Kogelnik, The Painter, 1975. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, I Lost My Chewing Gum, 1960 Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Self Portrait, 1964. Private Collection, Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Robots, 1966–67. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Superserpent, 1974, Museum Ortner, Wien © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Chandelier Hanging, um 1970. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik, Untitled (ABC), 1986/88. Courtesy of Kiki Kogelnik Foundation © Kiki Kogelnik Foundation
  • Kiki Kogelnik working on one of her Bomb sculptures in her studio in New York, 1965. Photographer: John Pratt © Kiki Kogelnik Foundation. All rights reserved.

Kiki Kogelnik: Now is the time

02.02. – 25.06.2023

Kiki Kogelnik (1935–1997) ist eine der bedeutendsten in Österreich geborenen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, lebte und arbeitete aber auf internationalem Niveau. Die Künstlerin gilt heute als die einzige österreichische Protagonistin der Pop Art, ihre Kunst geht jedoch weit über diese Kategorisierung hinaus. Kogelniks spielerisches, farbenfrohes und hochpolitisches Werk reicht von Malerei, Zeichnung, Keramik und Installation bis hin zu performativen Praktiken und verfügt über eine erstaunliche Aktualität, was die Themenstellungen anbelangt. Das Bank Austria Kunstforum Wien zeigt im Frühjahr 2023 die bis dato größte Einzelpräsentation dieser herausragenden Künstlerin.

Nach ihrem Studium an der Akademie für angewandte Kunst und der Akademie der bildenden Künste in den 1950er-Jahren in Wien, gehört Kogelnik zur jungen St. Stephan Gruppe. Extensive Reisen durch Europa und die Bekanntschaft mit Sam Francis bewegen Kogelnik, 1962 nach New York zu ziehen, wo sie innerhalb der sich gerade formierenden Pop Art-Bewegung zu arbeiten beginnt und Freundschaften zu Künstler*innen wie Roy Liechtenstein, Claes Oldenburg und Carolee Schneemann pflegt. Diese überaus einschneidende Zeit zu Beginn der 1960er-Jahre bedeutet auch eine Neuorientierung in ihrem künstlerischen Werk – die in dieser Phase entstandenen Arbeiten bilden das Herzstück der Ausstellung.

Ihr Interesse aber auch ihre kritische Haltung gegenüber Konsumgesellschaft, technischem Fortschritt, Medizin und Diagnostik und dem (weiblichen) Körper und seinen Implikationen sowie ihre eigenen Lebensrealität als Künstlerin, Mutter und Ehefrau hat die Künstlerin bereits ab Anfang der 1960er Jahre explizit thematisiert – lange vor den heute omnipräsenten Diskursen zu Gender Equality, medizinischer Ethik, Digitalzeitalter und nachhaltigem LebensstilMit humorvoller Abgründigkeit, scharfer Pointe, der kühnen Ästhetik und dem Sendungsbewusstsein von Pop und neuen Materialien wie Vinyl findet Kiki Kogelnik ihren einzigartigen Weg und erweist sich aus heutiger Sicht als eines der vielfältigsten und eigenständigsten Beispiele für die frühe Kunst der Postmoderne.

Das Ausstellungsprojekt wird von der Kiki Kogelnik Foundation großzügig unterstützt und ist eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Brandts in Odense, Dänemark sowie dem Kunsthaus Zürich, wo die Schau nach der Station in Wien auch zu sehen sein wird – für das Bank Austria Kunstforum Wien Grund, genug einmal mehr seinen Ruf zu festigen, künstlerischen Pionier*innen eine internationale Bühne zu bieten.

 

Kuratiert von Lisa Ortner-Kreil

Zurück zur Übersicht