• Matthias Brandes, Aqua Alta © Bell Art
  • Matthias Brandes, Cortile © BellArt
  • Matthias Brandes, Notturno © Bell Art
  • Matthias Brandes, Aqua Alta © Bell Art
  • Matthias Brandes, Cortile © BellArt
  • Matthias Brandes, Notturno © Bell Art

Matthias Brandes

12. – 21.8.2017

Matthias Brandes (geb.1950) ist ein deutscher Maler, der seit 25 Jahren in der Nähe von Venedig lebt. Sein Ansatz und seine Symbolik, die deutliche Bezüge zur pittura metafisica haben, sind jedoch völlig eigenständig: Die Zeit scheint still zu stehen, so als wenn der Übergang von einem Zustand zum andern verewigt würde. Seine Farbe ist rauh und wie Felsgestein, so dass man meint, seine Häuser, Glockentürme und Schiffe, ja auch seine Figuren, seien statt mit dem Pinsel durch Meisselschläge geschaffen worden. Seine Symbolik lebt von Ambivalenzen. Massive Häuser beginnen zu fliegen, Schiffe landen auf Tischen. Oft, inspiriert von der venezianischen Lagune, finden wir Szenen im Wasser. Steigt es oder fällt es? Es ist eine Sprache mit präzisen und harmonischen Rhythmen wie eine musikalische Partitur, die in uns tief verborgene Saiten anklingen lässt. Seine Malerei liefert und sucht keine Erklärungen. Es sind eher Meditationen. Sie zeigen den Zustand eines inneren prekären Gleichgewichtes.

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