• Andrés Ramírez Gaviria, Composition, 2006, software projection, black/white, sound, variable dimensions. © Courtesy the artist
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  • Andrés Ramiréz Gaviria - composition © by Andrés Ramiréz Gaviria
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composition

Andrés Ramírez Gaviria

03.06.2006 – 18.06.2006

Eröffnung 2.6.2006, 19:00

es sprechen:
Heike Eipeldauer, Kuratorin des BA Kunstforums
Marc Ries, Kultur- und Medientheoretiker


Den Ausgangspunkt für composition, das neueste Projekt des 1975 in Bogotá, Kolumbien, geborenen Künstlers Andrés Ramirez Gaviria, bilden die zwischen 1935 und 1940 entstandenen „transatlantischen Bilder“ Piet Mondrians. Diese 17 weltberühmten Gemälde überträgt Gaviria in eine audiovisuelle Installation und kommentiert damit kritisch das Phänomen der Abstraktion in der Geschichte der modernen Kunst wie auch in seinem Verhältnis zur Digitalkultur.
composition besteht aus der digitalen Aufzeichnung, Archivierung und Mischung sämtlicher vertikaler und horizontaler Linien der Gemälde Mondrians. Auf einem breiten Querformat präsentiert, bewegen sich die projizierten Linien in kontinuierlicher Geschwindigkeit und chronologisch geordnet von links nach rechts und umgekehrt. Wenn zwei gleiche Linien aufeinander treffen, verändert sich deren Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung. Durch diese programmierte Interaktion verlieren die sich im Raum bewegenden Linien zusehends ihre ursprüngliche “Ordnung”. So entsteht sukzessive eine unvorhersehbare Sequenz visueller Muster. Das visuelle Ereignis wird durch ein akustisches begleitet, eine Serie von Geräuschen und Klangsequenzen aus George Antheils „Jazz-Sonate“ (1922), die im Moment des Aufeinandertreffens der Linien ausgelöst werden.
Das Projekt findet im Rahmen des Lateinamerika-Festivals Onda Latina statt. 

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