• Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen, Spielplastiken (Play Sculptures), 2013, Installation view, tresor, Bank Austria Kunstforum, © Foto: Christian Wachter © Courtesy the Artist and Galerie Krobath Wien/Berlin
  • Sofie Thorsen 23.05.2013 -- 14.07.2013 ©

Sofie Thorsen

23.05.2013 – 14.07.2013

 

Spielplastiken stehen im Zentrum einer Ausstellung, die Sofie Thorsen (geb. 1971 in Århus/Dänemark) ab Mai 2013 im tresor des Bank Austria Kunstforums präsentiert. Über zwei Jahre untersuchte die dänische, in Wien lebende Künstlerin das internationale Phänomen von Kinderspielplastiken, von Künstlern gestaltete skulpturale Spielgeräte, die in der Nachkriegszeit im Rahmen von Diskussionen zu Architektur und Urbanismus eine wichtige Rolle einnahmen. Von den bekannten Entwürfen Aldo van Eycks oder Isamu Noguchis bis zu den häufig anonymen, im Rahmen eines groß angelegten »Kunst am Bau«-Programms im Zuge des Wiederaufbaus initiierten Spielfiguren in Wien, deren abwechslungsreiches Formen- und Farbvokabular ein utopisches Moment in die triste Nachkriegszeit einführte, gleicht Thorsens Projekt einer archäologischen Spurensuche der »Sichtbarkeit in der Moderne« (Christian Teckert). Ausgehend von Archivmaterial der oft nicht mehr erhaltenen Spielplastiken, die den einstigen Kontext ihrer Präsentation mitsamt ihrer Benutzer zeigen, unterzieht die Künstlerin die Spielfiguren einem abstrahierenden Prozess, in dem sie diese in ihrer Zeichenhaftigkeit befragt. Sofie Thorsens Interesse gilt dabei der visuellen Analyse von kulturellen Formensprachen und deren Displays, die an der Schnittstelle von ästhetischen und soziopolitischen Ansprüchen entstehen.

Kuratorin: Heike Eipeldauer

 

Eröffnung: 22. Mai 2013, 19:30

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich

Zurück zur Übersicht