• Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Detail 1, 2013 © Foto: Jo Molitoris © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Detail 2, 2013 © Foto: Jo Molitoris © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Hinterkopfmaske, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Ilse Huber gab, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Just once I would lie, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Selbstporträt, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Detail 1, 2013 © Foto: Jo Molitoris © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Detail 2, 2013 © Foto: Jo Molitoris © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Hinterkopfmaske, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Ilse Huber gab, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Just once I would lie, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum, Rauminstallation/Selbstporträt, 2013 © Foto: Stephanie Pflaum © Courtesy the Artist
  • Stephanie Pflaum - Videopodcast ©

Stephanie Pflaum

Ein Ort aus Jetzten

22.05. – 13.07.2014

Mit anspielungsreichen Versatzstücken angereicherte Assemblagen, die zuweilen zu raumgreifenden Environments anwachsen können, charakterisieren die künstlerische Praxis der österreichischen Malerin Stephanie Pflaum. Für den tresor des Bank Austria Kunstforums entwirft Pflaum einen verwunschenen Wohnraum mit individuellem mythologischem Symbolhorizont. Traumgebilde und Zufluchtsort zugleich, lädt der »Raum im Ausstellungsraum« zur aktiven Spurensuche ein, macht die Umgebung zur begehbaren Bühne, in der Kunstwahrnehmung und Selbstwahrnehmung verschmelzen, und erinnert darin an Vorläufer von Environment und Happening der 1960er- und 1970er-Jahre bis zurück zu Kurt Schwitters’ Merzbau der 1920er-Jahre. Vor der Gegenfolie des neutralen White Cube entfaltet sich die überbordende Fülle von Materialien und Erinnerungsschichten zu einer schwer dechiffrierbaren „Weltenlandschaft“, die das Leben im Spannungsfeld von Eros und Tod, Schönheit und Verfall, Konstruktion und Destruktion spiegelt: Überreste eines privaten Wohnzimmers mischen sich mit Fundstücken des täglichen Gebrauchs, Profanes mit Heiligem, scheinbar Reales mit offensichtlich Artifiziellem. Ob anatomische Modelle, Möbelfragmente, Masken, Kinderkleider, Bücher, verbrannte Bilder oder Plastikblumen: alles ist von einem Schleier aus weißem Gips überzogen, der die Dinge in ihrer heterogenen Vielfalt zueinander in Beziehung setzt.

Kuratorin: Heike Eipeldauer

 

Eröffnung: 21. Mai 2014, 19:30

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich

Im Anschluss: Official Vernissage Afterparty

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