• Werner Schrödl, Fuchs, 2014, Farbfotografie © Courtesy the artist
  • Werner Schrödl, Ballon, 2007, 152 x 219 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Baumverlängerung, 2004, 161 x 282 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Feuerskulptur, 2007, 70 x 100 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Glühskulptur, 2007, 163 x 223 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Green Smoke, 2009, 87,5 x 67,5 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, 51°24'03.3N 3°33'15.5W, 2014, Farbfotografie © Courtesy the artist
  • Werner Schrödl, 5945 kHz, 2014, Farbfotografie © Courtesy the artist
  • Werner Schrödl, Fuchs, 2014, Farbfotografie © Courtesy the artist
  • Werner Schrödl, Ballon, 2007, 152 x 219 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Baumverlängerung, 2004, 161 x 282 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Feuerskulptur, 2007, 70 x 100 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Glühskulptur, 2007, 163 x 223 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, Green Smoke, 2009, 87,5 x 67,5 cm © Courtesy the Artist
  • Werner Schrödl, 51°24'03.3N 3°33'15.5W, 2014, Farbfotografie © Courtesy the artist
  • Werner Schrödl, 5945 kHz, 2014, Farbfotografie © Courtesy the artist

Werner Schrödl

Snooky Games

20.11.2014 – 25.01.2015

Werner Schrödl (geb. 1971 in Attnang-Puchheim, lebt und arbeitet in Wien) versteht Fotografie als ein Medium, das unsere Sehgewohnheiten verunsichert, manipuliert, und unseren Blickpunkt auf die wahrgenommene Wirklichkeit verändert. Der Fotoabzug ist kein reines objektiviertes Zeitfenster, das eingefroren wird – „so ist es gewesen“ nach Roland Barthes –, sondern eine konstruierte Situation des Möglichen. Momente des Irritierenden, Rätselhaften, ja auch Unheimlichen treten ein – es sind Bildräume voll mystischer Atmosphäre. Dabei bedient sich Schrödl keineswegs fiktionaler oder surrealer Motive und Erzählstränge sondern schafft alles aus der vorhandenen Realität. Mit großem Aufwand arrangiert der Künstler die Szenerien, die filmisch oder fotografisch festgehalten werden. Es sind stets Interventionen in Innen- oder Außenräumen, wenn er etwa die Waldsilhouette mittels Baumverlängerung manipuliert, oder einen monumentalen Ballon in die ehemalige Halle des Wiener Südbahnhofs einfasst. Dabei spielt stets eine skulpturale Qualität eine übergeordnete Note, wenn auch nur temporär beschränkt, wie im Falle der Baumverlängerung, die in Folge einem Sturm zum Opfer fiel. In der aktuellen Werkserie übernimmt das allumstrahlende Licht die Regie über das Szenario, verwandelt weitläufige Landstriche, historische Architekturen und Personen in ein Ereignis zwischen Traum und Wirklichkeit.

Kurator: Florian Steininger

 

Eröffnung: 19. November 2014, 19:30

Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich

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