• Marina Sula, This could be us, 2019, Courtesy Gabriele Senn Gallery, Foto © kunst-dokumentation.com
  • Marina Sula, I’m Sorry, 2019, Courtesy Gabriele Senn Gallery, Foto © kunst-dokumentation.com
  • Marina Sula, You may never know what’s causing all the traffic, Kunstverein Ciap, Genk, 2021, Foto © Michiel De Cleene
  • Marina Sula, This could be us, 2019, Courtesy Gabriele Senn Gallery, Foto © kunst-dokumentation.com
  • Marina Sula, I’m Sorry, 2019, Courtesy Gabriele Senn Gallery, Foto © kunst-dokumentation.com
  • Marina Sula, You may never know what’s causing all the traffic, Kunstverein Ciap, Genk, 2021, Foto © Michiel De Cleene

Marina Sula

25.10.2022 – 15.0.2023

Das Ausgangsmaterial von Marina Sulas Arbeit sind Bilder aus Massenmedien und Fotografien, die in ihrem Alltag entstehen. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie also Bilder, die durch die zunehmende, umfassende Digitalisierung und durch die beschleunigte Zirkulation derselben in den Massenmedien verstärkt in ein Referenzverhältnis treten. 

Die Arbeiten von Marina Sula greifen immer wieder die Frage nach der Politik des Bildes auf, wie auch nach der Verschränkung der visuellen Repräsentation und Wahrnehmung in Machtstrukturen. Zentral ist hierbei das Verhältnis von Bild und Wirklichkeit. In Zeiten des Bild-Überflusses, der nicht mehr nur von Menschen, sondern auch von Bots und Algorithmen produziert wird, sind Bilder keine bloßen Darstellungen des Realen, sondern nehmen aktiv an der Gestaltung der Realität(en) teil. Marina Sulas Interesse gilt Objekten und Orten, die die Unterscheidung zwischen individuell – kollektiv sowie privat – öffentlich problematisieren: Wartezimmer, Büros, Flughäfen und deren jeweilige Einrichtung. Als Orte von Übergängen und Transaktionen haben sie dabei einen fast rituellen Charakter.

 

kuratiert von Bettina M. Busse

Eröffnung am 24. Oktober 2022 um 19 Uhr

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