• Kay Walkowiak, TRACES OF TIME, 2021. 2K-Video, 2.39:1, 60 min., Farbe, Stereo. Courtesy: Kay Walkowiak & Galerie Zeller van Almsick, Wien © Bildrecht Wien
  • Kay Walkowiak, TRACES OF TIME, 202.1 2K-Video, 2.39:1, 60 min., Farbe, Stereo. Courtesy: Kay Walkowiak & Galerie Zeller van Almsick, Wien © Bildrecht Wien
  • Kay Walkowiak, TRACES OF TIME, 202.1 2K-Video, 2.39:1, 60 min., Farbe, Stereo. Courtesy: Kay Walkowiak & Galerie Zeller van Almsick, Wien © Bildrecht Wien
  • Kay Walkowiak, TRACES OF TIME, 2021. 2K-Video, 2.39:1, 60 min., Farbe, Stereo. Courtesy: Kay Walkowiak & Galerie Zeller van Almsick, Wien © Bildrecht Wien
  • Kay Walkowiak, TRACES OF TIME, 202.1 2K-Video, 2.39:1, 60 min., Farbe, Stereo. Courtesy: Kay Walkowiak & Galerie Zeller van Almsick, Wien © Bildrecht Wien
  • Kay Walkowiak, TRACES OF TIME, 202.1 2K-Video, 2.39:1, 60 min., Farbe, Stereo. Courtesy: Kay Walkowiak & Galerie Zeller van Almsick, Wien © Bildrecht Wien

Kay Walkowiak

Eternal Now

16.02.2023 – 16.04.2023

„Was geschah bevor die Zeit begann? Wie kann eine Linie ohne Ende weitergehen? Ein Kreis ermöglicht es uns, uns vorzustellen, dass wir ewig rückwärts oder vorwärts gehen und an keinem Punkt auf einen ultimativen Anfang oder ein Ende stoßen.“ – Kay Walkowiak

Im Frühjahr 2023 verwandelt der Künstler Kay Walkowiak den tresor im Bank Austria Kunstforum Wien in eine raumgreifende Installation, die das Thema Zeit und Zeitlichkeit auf verschiedenen inhaltlichen wie auch medialen Ebenen reflektiert: Im Zentrum der Ausstellung Eternal Now steht der Film TRACES OF TIME (2021), der unsere (westliche) Zeitwahrnehmung radikal auf die Probe stellt: Mit einer Laufzeit von insgesamt sechzig Minuten zeigt der Film sechzig einminütige Einstellungen, in deren Zentrum jeweils eine Uhr steht. Aufgenommen in sechzig Geschäften in Kalkutta, Varanasi, Neu-Delhi und Chandigarh setzt der Film dabei nicht nur das Vergehen einer Stunde ins Bild, sondern auch jene sechzig Orte in Indien, an denen ebendiese sechzig Minuten vergangen sind. Die Uhren finden sich jeweils in einem spezifischen örtlichen Setting und sind umgeben von Fotografien, Gottheiten oder Reklame – so entstehen individuelle Stillleben. Zusätzlich zu dieser visuellen Ebene wird jeder Uhr ein eigener Soundtrack beigestellt – seien es Gespräche, Tonspuren aus Filmen oder bekannte Bollywoodsongs aus dem Radio. Indem sich in TRACES OF TIME die Zeiger der Uhren innerhalb einer Stunde im Kreis drehen, verweist der Film auf die Möglichkeit einer zyklischen Konzeption von Zeit und adressiert damit, dass unser Zeitwahrnehmung immer kulturell geprägt ist und die Zeit nicht notwendigerweise linear gedacht werden muss.

 

Kuratiert von Bettina M. Busse

 

Eröffnung: 15.02.2023

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