• Svenja Deininger, Ohne Titel, 2010 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien
  • Svenja Deininger, Ohne Titel, 2010 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien
  • Svenja Deininger, Ohne Titel, 2009 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien
  • Svenja Deininger, Ohne Titel, 2010 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien
  • Svenja Deininger, Ohne Titel, 2010 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien
  • Svenja Deininger, Ohne Titel, 2010 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien
  • Svenja Deininger, Ohne Titel, 2009 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien
  • Svenja Deininger, Ohne Titel, 2010 © Courtesy Galerie Martin Janda, Wien

Svenja Deininger

Eisler Preisträgerin 2010

25.03.2011 – 22.05.2011

ERÖFFNUNG 24.3.2011, 19.00 Uhr

Das Bank Austria Kunstforum und die Bank Austria präsentieren die aktuelle Georg Eisler Preisträgerin Svenja Deininger. Der von der Bank Austria gestiftete Georg Eisler Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von einer internationalen Jury verliehen.

Svenja Deininger (*1974), die bei Timm Ulrichs in Münster und bei Albert Oehlen in Düsseldorf studierte, lebt und arbeitet in Wien. Deiningers eigenständige Auseinandersetzung mit dem Medium Malerei ist von einem konzeptuellen Ansatz geprägt, der bewusst die Grenzen der Malerei auslotet und dem traditionellen Medium eine spannungsreiche Aktualität verleiht. In ihren aus geometrischen Grundformen konstruierten, zumeist kleinformatigen Bildkompositionen untersucht sie »Fragen zu Raum, zum Maluntergrund, zum Wechsel zwischen Blickanreiz und den malerischen Ebenen, zwischen Muster und Raum«, so Deininger.

An manchen Stellen arbeitet sie gezielt mit kleinen Abweichungen und Irritationen gegen die Ausgewogenheit der Komposition und die geometrische Präzision – mithilfe ausgefranster Konturen, abgeschabter Farbe oder der Positionierung einer Form an der Bildgrenze. So wird der Reiz einer unmittelbar sich ins Bild eintragenden Prozessualität, die sich auch auf der Ebene des unabschließbaren Betrachtungsvorgangs manifestiert, zu einem Charakteristikum von Deiningers Malerei. Durch die collageartige Schichtung einzelner Farbflächen mit unterschiedlichen Oberflächenwerten entsteht der Eindruck eines durchlässigen Bildraumes, wobei sowohl die raue Struktur der Leinwand als auch ihre Grundierung über ihre reine Bildträgerfunktion hinaus als integrale Bestandteile der Komposition wirken. »So entstehen Räume, nicht als Übersetzung von unserer physischen Wirklichkeit in Malerei, nicht über Farben als symbolhafte Sprache, sondern als Atmosphäre – darum sind es eigentlich auch keine abstrakten Bilder.« (Svenja Deininger)

Kuratorin: Heike Eipeldauer

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