• L’Homme au chapeau melon, 1964, oil on canvas, private collection, New York © VBK, Wien, 2005
  • La Trahison des images, 1928/29, oil on canvas, Los Angeles County Museum of Art, courtesy of Mr. and Mrs. William Preston Harrison collection © VBK, Wien, 2005
  • Le Blanc–seing, 1965, oil on canvas, National Gallery of Art, Washington, collection Mr. and Mrs. Paul Mellon © VBK, Wien, 2005
  • L’Empire des lumières, 1954, oil on canvas, Mr. and Mrs. Ahmet Ertegün © VBK, Wien, 2005
  • L’Homme au chapeau melon, 1964, oil on canvas, private collection, New York © VBK, Wien, 2005
  • La Trahison des images, 1928/29, oil on canvas, Los Angeles County Museum of Art, courtesy of Mr. and Mrs. William Preston Harrison collection © VBK, Wien, 2005
  • Le Blanc–seing, 1965, oil on canvas, National Gallery of Art, Washington, collection Mr. and Mrs. Paul Mellon © VBK, Wien, 2005
  • L’Empire des lumières, 1954, oil on canvas, Mr. and Mrs. Ahmet Ertegün © VBK, Wien, 2005

René Magritte

Der Schlüssel der Träume

06.04.2005 - 24.07.2005

Magrittes magisch-konzeptuelle Bildfindungen der 1920er bis 1960er Jahre lassen in verschlüsselten und überraschenden Assoziationen das Konventionelle ins Rätselhafte umschlagen. Sie illustrieren zudem sowohl seinen Dialog mit Dada und dem Surrealismus als auch seine Schlüsselposition als unerschöpfliche Inspirationsquelle für die Kunst nach 1945, für Pop-Art und Concept-Art.

Über 70 Hauptwerke aus internationalen Museen und zahlreichen Privatsammlungen entdecken einen Künstler aufs Neue, dessen Aktualität durch die künstlerischen Entwicklungen der Gegenwart noch unterstrichen wird. Inspiriert durch Giorgio de Chiricos poetische Sicht der Dinge, findet Magritte in der Mitte der 1920er Jahre zu seinen ersten eigenständigen Bildern. Geprägt durch seinen ursprünglichen Brotberuf als Werbegrafiker, wählt Magritte von Anfang an eine objektive und deskriptive Malweise, die jeglichen persönlichen Ausdruck negiert. In dieser bewusst »anonymen« Malerei, die in ihrer äußeren Unauffälligkeit Magrittes zurückgezogenen und absolut durchschnittlichen Lebensumständen entspricht, gelingt dem Maler eine fast perfide Verfremdung, gleichsam hinterrücks, von auf den ersten Blick herkömmlichen Szenen und alltäglichen Objekten. Magritte spielt mit einander nicht entsprechenden Proportionen, ungereimten Zusammenstellungen und unmöglichen Verortungen von Objekten. Er sucht dadurch, und zwar sein gesamtes Schaffen hindurch, eine zweite, verschlüsselte Realität hinter den Dingen zu erwecken.

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