ART ED: Der Art Education Podcast des Kunstforum Wien

ArtEd Teaser

Audio_Podcast © Emilia Sheikhestani

Talia, Vidya und Manfred geben euch in "Art Ed - Der Art Education Podcast vom Kunstforum Wien" zehn Episoden lang Einblicke in das Leben und Werk von Helmut Newton - alles rund um die Ausstellung "Helmut Newton Legacy". In diesen zehn Episoden widmen sich Talia, Vidya und Manfred einigen wichtigen Fragen, die immer wieder in Bezug auf Newton und sein Erbe auftauchen, wie zum Beispiel dem Feminismus im Wandel der Zeit, Mode- und Aktfotografie oder die Frage nach der Macht der Heels. Eingeladen werden dazu jeweils prominente Gäste, Expertinnen und Personen aus Kunst und Kultur.

Manfred Horak, Gründer des Online-Magazins Kulturwoche.at, ist Podcast-Produzent und redaktionell im Kunst-Kultur-Wissenschaftsbereich für diverse Print- und Onlinemagazine tätig.
Talia und Vidya nehmen an dem englischsprachigen Universitätslehrgang „Vienna Master of Arts in Applied Human Rights“ der Universität für Angewandte Kunst Wien teil und sind unsere Expertinnen auf dem Gebiet der Menschenrechte in angewandter Kunst.

Wir freuen uns, wenn wir Feedback von euch bekommen, eine Bewertung oder eine Rezension.
Ebenso freuen wir uns, wenn ihr uns Fragen stellt, die wir in einer der nächsten Episoden gerne beantworten werden. Die Fragen könnt ihr uns auf Instagram @kunstforumwien stellen oder per E-Mail an podcast@kunstforumwien.at senden.

ArtEd Episode #1: 360-Degree to Newtons Legacy (1)

Podcast Episode 1 © Emilia Sheikhestani

In Episode 1 ist Matthias Harder, der Leiter der Helmut Newton Foundation, unser Gesprächsgast. Mit ihm spricht Manfred Horak über Leben und Werk von Helmut Newton, über den einmal Fotograf und Autor Matthew Klein sagte: „Jeder kann Fantasie haben, aber nicht jeder hat die Fantasie eines Helmut Newton. Seine ist reicher, klarer, weniger augenfällig, exotischer, gerissener als Ihre oder meine oder die von irgendjemand sonst. Was Fantasie betrifft, ist er ein Genie.“

Helmut Newton hieß eigentlich Helmut Neustädter und wurde am 31.10.1920 in Berlin geboren. Er flüchtete 1938 vor den Nazis über Singapur nach Melbourne in Australien, wo er die Kriegsjahre verbrachte und dort später erstmals für die australische Vogue arbeitete. Nach und nach verpflichteten ihn auch die französische, italienische, amerikanische und die deutsche Ausgabe sowie auch weitere Modezeitschriften. Seit den 1970er Jahren war Newton einer der begehrtesten und teuersten Mode-, Werbe-, Porträt- und Aktfotografen der Welt. Bevor er am 23. 1.2004 in Los Angeles starb, gründete er selbst noch die Helmut-Newton-Stiftung. In seiner Geburtsstadt Berlin entstand somit eine lebendige Institution. Und zwar im ehemaligen Landwehrkasino am Bahnhof Zoo, jenes Gebäude, das Helmut Newton als eines der letzten bei seiner Flucht aus Berlin 1938 vom Zug aus gesehen hat. Matthias Harder wiederum wurde seinerzeit persönlich von Helmut Newton angesprochen, ob er für ihn arbeiten möchte. Die Anekdote dazu erzählt Matthias Harder in Episode 1 von Art Ed.

Wir freuen uns, wenn wir Feedback von euch bekommen, eine Bewertung oder eine Rezension. Ebenso freuen wir uns über eure Fragen, die wir in einer der nächsten Episoden gerne beantworten werden. Die Fragen könnt ihr uns auf Instagram @kunstforumwien stellen oder per E-Mail an podcast@kunstforumwien.at senden.

ArtEd Episode #2: 360-Degree to Newtons Legacy (2)

Podcast Episode 2 © Emilia Sheikhestani

In Episode 2 sprechen Talia, Vidya und Manfred über Menschenrechte in angewandter Kunst, im speziellen in Bezug auf die Ausstellung „Helmut Newton Legacy“.

Menschenrechte sind nicht verhandelbar und gelten für alle Lebensbereiche, somit auch für die Kunst welche auch ein Menschenrecht ist. In unserer heutigen Welt spielen Kunst und Kultur in ihrer Arbeit mit Emotionen, Symbolen und Visionen, eine herausragende Rolle in der Vermittlung und im Schutz der Menschenwürde, und diese Komplexität und Vielschichtigkeit von menschenrechtlichen Problemstellungen erfordern einen interdisziplinären Zugang.

Für all diejenigen die sich für Menschenrechte in angewandter Kunst interessieren haben wir gute Neuigkeiten: Talia und Vidya bieten im Art Education Programm vom Bank Austria Kunstforum Wien den Workshop „Creative Human Rights Practice“ für Schulklassen an, um mit den Teilnehmer*innen anhand der Fotografien von Helmut Newton Aspekte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte herauszuarbeiten.
Infos zu Terminen und Anmeldung unter vermittlung@kunstforumwien.at.

Wir freuen uns, wenn wir Feedback von euch bekommen, eine Bewertung oder eine Rezension. Ebenso freuen wir uns über eure Fragen, die wir in einer der nächsten Episoden gerne beantworten werden. Die Fragen könnt ihr uns auf Instagram @kunstforumwien stellen oder per E-Mail an podcast@kunstforumwien.at senden.

ArtEd Episode #3: Feminism through the ages

Podcast Episode 3 © Emilia Sheikhestani

In dieser Episode sprechen wir über Feminismus im Wandel der Zeit und gehen der Frage nach, wieviel Feminismus in den Fotografien von Helmut Newton steckt. Oder war er ein Sexist, wie es immer wieder behauptet wurde? Die Gesprächspartnerinnen in dieser Episode sind Marijana Grandits, Ruby Nyaoro und Lorenza De Luna.

Marijana Grandits erhielt im Jahr 2015 den Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte. Die Dokumentarfilmerin arbeitet gemeinsam mit Manfred Nowak seit Jahren für die universitären Lehrgänge zum Master of Human Rights in Wien. Zudem ist Marijana Grandits einerseits sehr vertraut mit dem Werk von Helmut Newton und engagiert sich andererseits seit Jahrzehnten für Feminismus.
Lorenza und Ruby wiederum sind Studentinnen im Master Programm of Human Rights und bereichern das Gespräch mit ihrer Sichtweise, so u.a. was für sie Feminismus bedeutet.

Als kurze musikalische Einschübe hört ihr zwischendurch immer wieder mal feministische Lieder, gewissermaßen Gedankenfetzen für eine gerechtere Welt.

Auf Feedback freuen wir uns, sei es auf Instagram, sei es per Mail. Kontaktiert uns auf Instagram @kunstforumwien oder per E-Mail podcast@kunstforumwien.at.