• Andy Warhol, Self-Portrait (blue), 1986, Siebdruck und synthetische Polymere auf Leinwand, Mondstudio Collection © VBK, Wien, 2005
  • Fleury Sylvie, “Prada Shoes”, 2003, Collection Pierre Huber, Genf © Courtesy Art & Public Cabinet PH, Genf
  • Beuys Joseph, “La rivoluzione siamo Noi”, 1972, Courtesy Sammlung Hummel, Wien © VBK, Wien, 2005
  • Halsman Philippe, “Dalí Skull”, New York 1951 © Courtesy Galerie Johannes Faber, Wien
  • Jackson Alison, “Camilla as Keeler”, 2002 © Alison Jackson, Courtesy Galerie Oliver Schweden, München
  • Andy Warhol, Self-Portrait (blue), 1986, Siebdruck und synthetische Polymere auf Leinwand, Mondstudio Collection © VBK, Wien, 2005
  • Fleury Sylvie, “Prada Shoes”, 2003, Collection Pierre Huber, Genf © Courtesy Art & Public Cabinet PH, Genf
  • Beuys Joseph, “La rivoluzione siamo Noi”, 1972, Courtesy Sammlung Hummel, Wien © VBK, Wien, 2005
  • Halsman Philippe, “Dalí Skull”, New York 1951 © Courtesy Galerie Johannes Faber, Wien
  • Jackson Alison, “Camilla as Keeler”, 2002 © Alison Jackson, Courtesy Galerie Oliver Schweden, München

Superstars

von Warhol bis Madonna

04.11.2005 - 22.02.2006

Das Prinzip Prominenz

Prominenz ist ein relativ neues Phänomen, das sich aus der Überhöhung individueller Lebensentwürfe durch die Netzwerke der expandierenden Medienuniversen erklären lässt. Zwar gibt es schon seit dem Mittelalter Künstler, die man im heutigen Sinne als "Stars" bezeichnen könnte. Doch erst seit dem 20. Jahrhundert stehen die kommunikativen Mittel zur Verfügung, um Künstler zu überlebensgroßen Figuren zu stilisieren. Gleichzeitig schaffen die Medien populäre Ikonen, die ihrerseits wieder zum Objekt der künstlerischen Darstellung werden können - wie bei Andy Warhol.

Die Ausstellung zeigt Werke, die sich an der Aura von Superstars aus Film/Musik/Mode berauschen und exemplifiziert, wie die Strategien der Imagebildung eingesetzt werden, um die KünstlerInnen selbst zum Markenzeichen zu machen. Es geht aber auch um die "Starwerdung" von Produkten in der Epoche der Logo-Kultur, um Anti-Stars, die sich über ein Negativ-Image ins allgemeine Bewusstsein katapultieren und um kritische Blicke auf die Mechanismen der Produktion von Prominenz.
Die Ausstellung findet im BA-CA Kunstforum und der Kunsthalle Wien statt.

KünstlerInnen:
Steven Klein, Gavin Turk, Christian Ludwig Attersee, Zenita Komad, Piotr Uklanski, Mathew Barney, Jeff Koons, Timm Ulrichs, Joseph Beuys, Elke Krystufek, Francesco Vezzoli, Marc Bijl, Inez van Lamsweerde, Andy Warhol, Michael Blum, Matthieu Laurette, Julian Wasser, Gary Lee Boas, Louise Lawler, John Waters, Fernando Botero, Annie Leibovitz, Weegee, Slater Bradley, Markus Lüpertz, TJ Wilcox, George Brecht, Urs Lüthi, Candice Breitz, Marcin Maciejowski, Sophie Calle, René Magritte, Stefano Castronova, Kasimir Malewitsch, Maurizio Cattelan, Pierro Manzoni, Casale Chatwick, Paul McCarthy, Christo, Adam McEwen, Jennifer Dalton, Jonathan Meese, Robert Doisneau, Bjarne Melgaard, Felix Droese, Duane Michals, Marcel Duchamps, Yan Pei Ming, William Eggleston, Yasumasa Morimura, Tracey Emin, Helmut Newton, EVA & ADELE, Claes Oldenburg, Justin Faunce, Dennis Oppenheim, Nina Fischer / Maroan El Sani, Orlan, Sylvie Fleury, Nam June Paik, Jacqueline Fraser, Elizabeth Peyton, Herbert Fuchs, Paul Pfeiffer, Ron Galella, Pablo Picasso, Gil & Moti, Richard Prince, Gilbert & George, Robert Rauschenberg, Wayne Gonzales, Man Ray, Douglas Gordon, Mimmo Rotella, Rodney Graham, Ed Rusha, Gram, Tom Sachs, Andreas Gursky, Karin Sander, Kevin Hanley, Edie Sedgwick, Gottfried Helnwein, Jim Shaw, Matthias Hermann, Cindy Sherman, Volker Hildebrandt, Georgina Starr, Jenny Holzer, Bert Stern, Dennis Hopper, Sturtevant, Jonathan Horowitz, Eve Sussman, Jörg Immendorf, Una Szeemann, Alison Jackson, Sam Taylor-Wood, Cameron Jamie, Wolfgang Tillmans, Jasper Johns, Endre Tót, Kurt Kauper, Adrian Tranquilli.

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