• Dezső Czigány, Schauspielerin, ca. 1907 © Rippl-Rónai Múzeum, Kaposvár
  • Ödön Márffy, Landschaft, 1910-15, Janus Pannonius Múzeum, Pécs © VBK, Wien, 2012
  • Róbert Berény, Stilleben mit Obst, 1910, Privatbesitz © VBK, Wien, 2012
  • Róbert Berény, Selbstbildnis mit Strohhut, 1906, Magyar Nemzeti Galéria, Budapest © VBK, Wien, 2012
  • Béla Czóbel, Nackte Knaben, 1906/07 © Janus Pannonius Múzeum, Pécs
  • Károly Kernstok, Knabenakt im Garten von Nyerges, ca. 1909 © Privatbesitz
  • Károly Kernstok, Reiter in der Dämmerung, 1911 © Magyar Nemzeti Galéria, Budapest
  • Ödön Márffy, Ziegelfabrik an der Donau, ca. 1910, Püspöki Palota, Sümeg © VBK, Wien, 2012
  • Lajos Tihanyi, Der Pont St.-Michel in Paris, 1908 © Privatbesitz
  • Ödön Márffy, Mädchen aus Nyerges, 1908 © Privatbesitz
  • Dezső Orbán, Stilleben mit Krug, 1910 © Privatbesitz
  • Bertalan Pór, Selbstbildnis, 1912 © Magyar Nemzeti Galéria, Budapest
  • Die Acht. Ungarns Highway in die Moderne ©
  • Kunstforum Personal Art Assistant "Die Acht" ©
  • Béla Czóbel, Stillleben, 1907, Privatbesitz © VBK, Wien, 2012 © VBK, Wien, 2012
  • Ödön Márffy, Mädchen aus Nyerges, 1908 © Privatbesitz
  • Károly Kernstok, Reiter in der Dämmerung, 1911 © Magyar Nemzeti Galéria, Budapest
  • Lajos Tihanyi, Stilleben mit blauer Vase, 1911 © Privatbesitz
  • Róbert Berény, Bildnis des Schriftstellers und Publizisten Ignotus, 1912 © Kieselbach Galéria, Budapest

Die Acht. Ungarns Highway in die Moderne

12.09.2012 - 02.12.2012

Im September eröffnet das Bank Austria Kunstforum Wien die Ausstellung »Die Acht. Ungarns Highway in die Moderne«. Sie ist der Gruppe von Acht Malern – Károly Kernstok, Béla Czóbel, Róbert Berény, Ödön Márffy, Lajos Tihanyi, Dezsö Orbán, Bertalan Pór, Dezsö Czigány – gewidmet, die um 1909/10 durch ihren Anschluss an das Modernste, was Europa in dieser Zeit zu bieten hatte, die ungarische Malerei in eine neue Etappe führte.

In Paris studieren die späteren Acht die Fauves um Henri Matisse, die Malerei Paul Cézannes und den Kubismus Pablo Picassos und Georges Braques. Plötzlich entsprechen ihre Bilder nicht mehr der traditionellen, dem Spätimpressionismus und Symbolismus um 1900 verhafteten Malweise. Radikal und konsequent verlässt die Gruppe die akademische Tradition. 1909 stellen sie erstmals in Budapest gemeinsam aus. Der Skandal ist perfekt. Über die nächsten Jahre führt die Gruppe, die sich A Nyolcak – Die Acht nennt, ihre unkonventionelle Malweise fort und erschließt der ungarischen Malerei einen Weg in die Moderne.  
Erstaunlich frisch und unentdeckt präsentiert sich dieser Zweig der europäischen Avantgarde – ganz konträr zu der vom späten Symbolismus und vor allem von dem heurigen Jahresregenten Gustav Klimt dominierten österreichischen Malerei derselben Jahre. Das Bank Austria Kunstforum nimmt mit dieser Ausstellung den Dialog mit unserem Nachbarland auf und setzt sich zum Ziel, diese bis jetzt zu wenig bekannte ungarische Moderne international zu positionieren und ihr zu dem Bekanntheitsgrad zu verhelfen, der ihr aufgrund ihrer Qualität und innovativen Kraft zusteht.  

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Bank Austria Kunstforums mit dem Szépművészeti Múzeum, Budapest und der Magyar Nemzeti Galéria, Budapest

Kuratoren:
Gergely Barki, Evelyn Benesch, Zoltan Rockenbauer

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